
Fabric Days – das verdichtete und geschäftsorientierte Messeformat, das vom 1. bis 3. September 2020 in München stattfand, war die erste Stoffmesse nach der Sperrung. Eine gute Besucherfrequenz, die alle Erwartungen der Veranstalter übertrifft, bestätigt, dass eine physische Veranstaltung in diesen Zeiten von der Branche akzeptiert und benötigt wird. Sie hat ein positives Zeichen für die Branche gesetzt.
Dank der großen Unterstützung durch Lieferanten, dem Vertrauen der Branche und der engen Zusammenarbeit mit der Messe München ist es den Veranstaltern gelungen, unter den neuen Bedingungen mit fabric Days ein Paradebeispiel für die folgenden Messen zu schaffen, so die Veranstalter in ihrem Post-Event-Bericht für die Messe, der der ideale Ausgangspunkt für das Kollektionsdesign für Herbst-Winter 21/22 war.
"Mit der Organisation der ersten Stoffmesse für die Textilindustrie haben wir eine große Verantwortung übernommen. Nach der Absage zahlreicher Messeveranstaltungen sind wir besonders stolz darauf, fabric Days realisieren zu können. Die positive Resonanz und Dankbarkeit ist überwältigend. Wir freuen uns sehr über den Zusammenhalt und auch die Disziplin, mit der alle hier vor Ort zusammengearbeitet haben, und freuen uns, die Messe mit diesem Ergebnis als wichtige Inspirationsquelle abschließen zu können", so Sebastian Klinder, Geschäftsführer von Munich Fabric Start.
"Aufgrund der Pandemie konnte niemand sagen, wie die Besucherfrequenz auf der Messe aussehen würde. Umso glücklicher sind wir, dass unerwartet viele Designer, Produktmanager und Einkäufer nach München gereist sind, um die über 700 Kollektionen von 300 internationalen Anbietern zu erkunden. Viele Besucher und Aussteller bedankten sich dafür, dass wir doch eine physische Veranstaltung möglich gemacht haben. Unsere Gäste fühlten sich jederzeit sicher und freuten sich über den persönlichen Austausch und den neuen Input", sagt Frank Junker, Creative Director bei Munich Fabric Start.
Unter den 1.300 Gastunternehmen vor Ort waren bekannte Marken wie Adidas, Aigner, Alberto, Bogner, Drykorn, Gerry Weber, Hugo Boss, Irene Luft, Lanius, Malaikaraiss, MAC, Marc O'Polo, Mey, Oui, Puma, Riani, Rich&Royal, S.oliver, Seidensticker, SET, Vetements und Wolford.
Bei den Fabric Days sammelten rund 3.600 nationale und internationale Besucher aus 30 Ländern neue Impulse und Inspirationen für die Herbst-Winter 21/22 Kollektion. Langfristige Partner sowie spannende Newcomer präsentierten ihre Entwicklungen in den 6 Bereichen – Fabrics, Additionals, Denim & Sportswear, Innovations, Design Studios und Sourcing –, wobei das verdichtete Hallenlayout optimale Bedingungen für segmentübergreifende Kommunikation und Vernetzung bot.
Hoffnung war das saisonale Thema des visionären Trend Forums bei Fabric Days – und wurde buchstäblich auf Fabric Days erlebt. "Ich freue mich sehr, unsere wichtigsten Partner dank Fabric Days persönlich zu treffen. Endlich spüre ich den Geist, der unsere Branche wieder ausmacht – taktile Kollektionen erleben und Informationen und Inspirationen sammeln", sagt Michael Seiter von Strellson.
"Munich Fabric Start war schon immer ein wichtiger Termin im Jahr für unser Team, daher war es für uns keine Frage, auch zu Fabric Days nach München zu reisen. Die hohe Qualität der Aussteller hat uns sehr überrascht – und uns gefällt die angenehme Atmosphäre hier sehr", so Dorothee Schumacher.
Sicherheit und Hygiene hatten bei der Durchführung der Fabric Days höchste Priorität. Alle Besucher, Aussteller und Mitwirkenden zeigten volles Verständnis und berücksichtigten die umfangreichen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen mit einem hohen Maß an Natürlichkeit und positivem Geist.
"Gerade in diesen Zeiten suchen wir nach Ansätzen für positives Denken und neue Impulse. Für uns als Aussteller kam daher für uns als Aussteller seit vielen Jahren die Teilnahme an Fabric Days nicht in Frage. Und es hat sich bestätigt: Das Team hat es geschafft, auch unter diesen Bedingungen eine Messe zu organisieren, die persönliche Meetings und Geschäfte wieder ermöglicht hat. Die Hygienemaßnahmen, wie die Aufrechterhaltung eines sicheren Abstands und das Tragen einer Mund- und Nasenabdeckung, wurden perfekt umgesetzt und auch von den Besuchern sehr gut angenommen", so Piovese Fashion.
"Es war ein sehr gutes Gefühl, wieder an einer Messe teilzunehmen und unsere Kunden persönlich zu sehen. Stoffe sind taktile Produkte, die nicht vollständig durch digitale Meetings ersetzt werden können – deshalb sind wir sehr dankbar für die Organisation der Messe. Wir fühlten uns immer super sicher mit allen klaren Hygienemaßnahmen. Im Allgemeinen haben die Organisatoren wirklich hervorragende Arbeit geleistet, so dass Fabric Days als Beispiel für andere Messen gesehen werden können", so Fusion CPH.
Das Foyer der Halle 4 des MOC war innovativen Ansätzen gewidmet. Der bewährte ReSource Area informierte interessierte Besucher über das breite Angebot an nachhaltigen Stoffen und Zusatzstoffen. Direkt neben ReSource präsentierte der Kurator für nachhaltige Innovationen Simon Angel futuristische Projekte: "From Trash to Treasure" von Youyang Song, "Living Materials" von Iris Bekkers, "Solar Self" von Pauline van Dongen und "Perfect Imperfection" von Studio Mend.
Mit den Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, die auf den FABRIC DAYS umgesetzt wurden, haben die Organisatoren eine gute Basis für die Planung der kommenden Messen geschaffen. Darauf aufbauend blickt das Fabric Days Team nun nach vorne und beginnt mit den Planungen für die nächsten Messen, d.h. Vie Premium Selection für Frühjahr-Sommer 22 am 8.-9. Dezember 2020 und Munich Fabric Start für Frühjahr-Sommer 22 vom 26. bis 28. Januar 2021.






